Hannemann in Südafrika - Hannemann's Reisetagebuch Teil 6

Heute geht es ans "Cape of good Hope", das Kap der guten Hoffnung. Und so starten wir auch. Unsere Reise führt uns vorbei an Champs Bay, einem wunderschönen Strand und einer Art Art Villenviertel. Das Meer sieht hier immer anders aus, je weiter man die Küstenstrasse entlangfährt.Mal bäumt es sich an den im Wasser liegenden Felsen auf, mal scheint es sanft und ruhig. Ich genieße die herrliche Fahrt und freue mich schon auf das Kap.Zunächst aber halten wir um einen Bootstrip nach Seal Island zu machen. Da die See hier doch recht unruhig ist, bleibe ich ganz nah am einzigen Rettungsring, der zu sehen ist.

Die Felsen sind wahnsinnig zerklüftet und allein das ist schon ein Schauspiel für sich. Dann aber entdecke ich sie...oder sie mich? Zu Hunderten liegen sie auf der Insel, und als sie uns und das Boot entdecken, springen einige von den Seelöwen ins Wasser, um uns freudig zu begrüßen. Ein wundervoller Anblick, und leider kann man ja auf Bildern keine Geräusche wiedergeben, aber hier herrscht emsiges Brummen und Brüllen. Direkt hinter dem nächsten Hügeln liegt ein Wrack. Lustigerweise heißt es "American", und die sind hier auf Grund gelaufen. Ganz schön verrostet, der Kahn. Wir schippern nochmals an den Seelöwenbänken vorbei und haben uns hier an Bord ganz schön die Nasen verbrannt. Trotz Lichtschutzfaktor 30. Weiter geht es nun endlich in das Naturschutzgebiet, das vor dem Kap liegt. Schon an dem Parkplatz werden wir vor Baboons gewarnt. Das sind Paviane, die jedem, der etwas zu essen dabei hat, die Tasche klauen oder es zumindest versuchen. Als mir ein großer Pavian entgegenkommt, habe ich ganz schön Respekt. Aber es gibt hier Ordner, die die Tiere mit Pfeifen verscheuchen. Wir fahren mit dem Zug auf die Spitze zum Leuchtturm. Hier weht aber ein eisiges Lüftchen, das kann man sagen. Katy hält mich todesmutig über den Rand und ich hänge schief über den Klippen. Super! Sie fällt ja nicht, wenn uns eine Boe erwischen sollte. Aber, der Anblick ist gigantisch und wohl das Schönste, was ich je in meinem Leben gesehen habe. Wir genießen eine Weile, dann fahren wir zu genau dem Ort, wo sich der indische Ozean und der Atlantik treffen. Waaaahnsinn! Eines fehlt mir aber noch zu meinem Glück. Und so brausen wir los und schon stehen Katy und ich mitten in einer Pinguinkolonie. Herrlich. Ja, also dieser Trip hat sich absolut gelohnt. Völlig beseelt treten wir irgendwann die Reise, zurück nach Cape Town an. Im Hotel angekommen sind wir im Herzen einfach nur voll von den heutigen Eindrücken, essen noch eine Kleinigkeit und fallen dann erschöpft ins Bett.

Brumm...

Euer Hannemann

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