Eine Reise aufs Land - Endlich finden die Dreharbeiten ja auf dem Lande statt. Unser Fahrer bringt uns schon einen Tag vorher durch eine wunderschöne Landschaft in unsere Lodge. Betrieben wird sie von zwei Holländern, einem sehr netten Ehepaar übrigens. Alles ist besonders ausgewählt und sehr farbenfroh. Vorne, eigentlich direkt, wenn man die Lodge betritt, befindet sich eine kleine Bar, und dort ist alles in Rottönen gehalten und wirkt sehr urig.
Durch den Garten kommen wir zu unserem Schlafplatz. Einem eigenen Haus mit vier Zimmern. Jedes davon hat seinen eingenen Stil, und schnell hat jeder von uns ein Zimmer gewählt.
Katy und ich schlafen hinten in dem Gold-Braunen.
In der Mitte des Hauses gibt es sogar einen Kamin, aber wir kommen gar nicht dazu, diesen zu befeuern. Stattdessen haben wir einen netten Abend, ca 1 Kilometer weiter in einem Restaurant, in dem man noch fühlen kann, wie das wohl damals war, als die Grossjäger von der Jagd kamen und dort ihre Jagdeschichten zum Besten gaben. Wir essen wieder einmal sehr gut und spazieren dann nach Hause, denn am kommenden Tag geht es sehr früh los zum Dreh. bei unserer Wanderung nach Hause stellen wir fest, dass es hier Sterne gibt, die wir noch nie gesehen haben. Auch die Milchstrasse sieht endlich nach Milchstrasse aus, denn sie wirkt wie ein weißer Schweif am Himmel. Nur den Orion meine ich zu erkennen, aber ich bin nicht fachkundig genug um zu behaupten, dass er es wirklich war. Aber der Himmel ist so glasklar, dass man von den vielen Sternen fast berauscht ist. Ein paar Hunde streifen unseren Weg. Sie gehören nicht derselben Rasse an, aber sie erstellen grade einen Mix aus ihren Beiden. Wir wollen nicht weiter stören und laufen weiter auf der hügeligen, kleinen Strasse mit Blick auf die Berge und fallen bald in einen tiefen, tiefen Schlaf.
Herzlichst und müde,
Euer Hannemann
